Foto: David Ertl
Foto: David Ertl

Als die Musiker von Luciel eines Tages feststellten, wie mühelos sie zu einem gemeinsamen Klang fanden, war die Bandgründung unausweichlich. Das Ziel einer gemeinsamen Studioplatte stand seither im Vordergrund. Nach unzähligen  Stunden des kollektiven Songwritings, Produzierens, Mixens und einige Konzerte später, ist das Album fertig und Luciel den 4 Kölner Musikern zu einer Art musikalischer Heimstätte geworden, in der sie Ihre Passion für gute handgemachte (Pop)-Musik teilen. 

Die Einflüsse sind dabei ausgesprochen vielfältig und reichen von akustischen Traditionen verschiedener Kontinente bis hin zu elektronischer Musik. Vereint in der Kraft des gemeinsamen Pulses, transportiert Luciel die Klänge vergangener Epochen mit Leichtigkeit in die Gegenwart. 

 

Was uns Luciel von der vorläufig ersten Station ihrer Reise mitgebracht haben, ist ein ganz und gar erstaunlich elegantes und inniges Album der Extra-Klasse! Das hätte man so vielleicht noch von einem der großen, arbeitsteiligen Studios in Übersee erwarten können, doch dass es sich um die Arbeit eines kleinen Kollektivs handelt, verblüfft um so mehr.

Luciels Songs handeln von den großen und kleinen Themen individueller Sinnsuche, stellen aber auch gesellschaftskritische, politische Fragen nach einem lebenswerten Miteinander. Dabei überspannt die Band die verschiedenen Erzählungen mit pulsierenden, tänzerischen Gestalten von großer Sogwirkung.

Am Ende unzähliger Sessions, Treffen, Pausen, Projektionen steht nun auf einmal stellvertretend das erste gemeinsame Album: …and that’s all I remember. Und was sich im Titel zunächst als mildes Understatement ankündigen mag, wird schon nach den ersten Höreindrücken zum ausgewachsenen Statement einer Band, die alles was sie können und wollen in dieses Album geworfen haben. 

 

Albumveröffentlichung: 15. Februar 2019,  herzog records. 

 

Als support act spielte Luciel für Künstler wie Incognito, Snarky Puppy und Bilal.

 

David Rynkowski voc/keys

Philipp Brämswig git

Florian Rynkowski bs

Tim Dudek dr

 

featured artists:

Anikó Kanthak, voc

Ray Lozano, voc

Sophie Grobler, voc